Anstehende Tiefenwettkämpfe bei den Nachbarn: Cool-Down in Österreich, Schweizer Meisterschaft und Training in Deutschland

Nicht immer muss man für Tiefenwettkämpfe weit ans Meer fahren. Wie fast jedes Jahr, finden auch diesmal ein paar Veranstaltungen bei unseren Nachbarn statt. Sowohl der Cool-Down als auch die Schweizer Meisterschaft werden von sehr erfahrenen Veranstaltern organisiert. Und nicht vergessen sollte man den Termin für das Tiefentraining am Starnberger See mit unserem Nationaltrainer Antero Joki am letzten Wochenende im Juli.

Cool-Down am Achensee besonders für Anfänger geeignet

Der Cool-Down findet dieses Jahr am 22. Juli im Achensee bei Achenkirch in Österreich statt. Die maximale Tiefe wurde dabei auf 48 m begrenzt. Getaucht werden die Disziplinen Konstantes Gewicht ohne Flossen (CNF) und Tauchen am Seil (FIM).

Eine Tiefe von 48 m nur mit Schwimmbewegungen ohne Flossen zu erreichen und danach auch wieder nach oben zurückzuschwimmen ist durchaus anspruchsvoll, würde für Männer aber nicht reichen, um z.B. einen neuen deutschen Rekord aufzustellen, denn dieser liegt im See bei 53 m aufgestellt von Jonas Krahn im Jahr 2009. Bei den Frauen liegt der CNF-Seerekord jedoch bei 36 m, aufgestellt von Dagmar Andres-Brümmer im Jahr 2014. Hier würde die Tiefe also ausreichen, um diesen zu überbieten.

Einfacher ist da die Disziplin FIM. Bei dieser darf am Seil gezogen werden, um runter- und wieder hochzukommen. Hier reicht die Tiefe aber bei beiden Geschlechtern nicht für einen neuen deutschen Rekord. Denn bei den Männern hat ebenfalls Jonas Krahn im Jahr 2011 die Marke schon sehr Tief in die Dunkelheit auf 80 m gesetzt. Bei den Frauen war es Elisabeth Hummel, die sich im Jahr 2015 ganze 55 m tief in den Züricher See vorgewagt hatte.

Gerade wegen der geringen Tiefe ist der Wettkampf so gut für Anfänger geeignet. Natürlich kann man sich die Marke aber auch noch seichter legen lassen. Denn um allein schon auf 40 m abzusteigen, muss man den Druckausgleich gut beherrschen und die Veranstalter sehen es sehr ungern, wenn die Athleten sich überschätzen!

Etwas tiefer in Zürich

Wer es doch etwas tiefer haben möchte, muss sich bis zum 26. August zur Schweizer Meisterschaft in Zürich gedulden. Hier ist die maximale Tiefe wieder mit 75 m festgelegt. Getaucht werden die Disziplinen Konstantes Gewicht mit Flossen und FIM.

Bei den Männern reicht die Tiefe leider für beide Rekorde nicht aus. Bei den Frauen ist aber noch was machbar. Der deutsche FIM-Rekord ist oben schon erwähnt worden. Der CWT-Rekord wurde 2015 ebenfalls in Zürich von Jennifer Wendland mit 55 m Tiefe aufgestellt.

Tiefentraining am Starnberger See

Wer vor dem anspruchsvolleren Wettkampf in Zürich noch etwas Training braucht, sollte sich bei Monika Hopf und Antero Joki melden (siehe Mail-Adressen auf der Vorstandsseite). Bei der Anmeldung für das Tiefentraining am 28. und 29. Juli im Starnberger See werden zunächst Trainingsteam-Mitglieder bevorzugt, freie Plätze können aber mit anderen Interessierten aufgefüllt werden.

Wer also noch einen der begehrten Plätze ergattern möchte, sollte sich möglichst früh darum kümmern!

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