Dagmar-Andres Brümmer siegt in Lausanne

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Wir haben erst kürzlich auf die noch kommende Schweizer Tiefenmeisterschaft in Zürich hingewiesen, die von Marco Melileo organisiert wird. Derselbe Marco veranstaltete einen Poolwettkampf am vergangenen Wochenende in Lausanne in der Schweiz, wo an nur einem Tag alle drei Schwimmbaddisziplinen getaucht wurden, wobei das Statikbecken mit 27°C eher frisch war und beide Streckentauchdisziplinen, also mit und ohne Flossen, in einem 25 m Becken stattfanden.

Am Ende gab es noch ein freiwilliges 16×25. Wer das echte 16×50 erleben möchte sollte sich dafür aber schnell für Berlin im November anmelden.

Aus Deutschland waren dabei Dagmar Andres-Brümmer von den Stuttgart Manatees, Peter Durdik und Narciso Quijano Fraile beide von Freedive Munich.

Dagmar Andres-Brümmer siegt sowohl gegen Männer als auch Frauen

Was kann eigentlich passieren, wenn die deutsche Rekordhalterin im Streckentauchen mit und ohne Flossen (186 m / 126 m) bei einem Poolwettkampf antritt? Es ist zumindest sehr wahrscheinlich, dass sie bei den Frauen gewinnt. Aber auch gar nicht so unwahrscheinlich, dass sie sogar bei den Männern den ersten Platz hätte machen können. So wie dieses mal.

Natürlich werden Männer und Frauen nach dem AIDA-Reglement getrennt gewertet. Dieses mal war es aber eher zum Wohle der Männer, denn Dagmar konnte mal wieder mit 150 m DYN und 100 m DNF tolle Leistungen abrufen. Bei Statik war sie mit 4:34 dann doch über eine Minute von ihrer Bestleistung (5:51) entfernt. Dies reichte trotzdem, um Statik für sich zu gewinnen. Nur in DNF war eine Konkurrentin 14 m weiter getaucht. Alle Männer haben 90 m und weniger geschafft, obwohl einige locker Statikzeiten von 5 Minuten und mehr hinlegten. Die Weiteste Strecke mit Flosse bei den Männern war 132 m… mit Black-Out.

Peter Durdik geht über die Grenze

Peter Durdik, der letztes Jahr auf der Deutschen Meisterschaft in Berlin den Statikwettbewerb mit 8:01 für sich entschieden hat, erreichte seine Grenze dieses mal bei 7:57 und wurde wegen Black-Outs disqualifiziert. An dem kühlen Wasser kann es nicht gelegen haben, denn das Wasser in Berlin ist mindestens genauso frisch. Es ist aber nicht ungewöhnlich, dass Athleten einen Punkt erreichen, an dem sie eine Zeit lang keine Verbesserung erzielen und erst mehr Zeit in Training investieren müssen, damit es wieder weitergeht.

Narciso Quijano Fraile (Freedive Munich) ist noch recht neu im Wettkampfbereich. Interessanterweise war bei ihm die flossenlose Strecke mit 90 m länger als die Strecke mit Flossen (75 m). Auch seine Statikzeit von 4:02 wird er sicherlich noch verbessern können, trainiert er doch bei Deutschlands besten Freitauchern!

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