Gold und Bronze für Elisabeth Hummel in der Schweiz

Während unser Team bei der WM in Roatan alles gibt, finden auch ganz in der Nähe Tiefenwettkämpfe statt. So z.B. bei unseren Nachbarn den Schweizern, die natürlich auch dieses Jahr eine Tiefenmeisterschaft veranstalteten. Insgesamt 7 Frauen und 7 Männer waren diesen Samstag aus der Schweiz, Frankreich und Deutschland zum Zürichsee angereist, um zu den Disziplinen Free Immersion (FIM, Ziehen am Seil erlaubt, aber keine Flossen) und Constant Weight (CWT, Tieftauchen mit Flossen) anzutreten.

Aus Deutschland dabei waren Elisabeth Hummel und Timo Dersch. Elisabeth Hummel dürfte vielen bekannt sein, denn sie ist die deutsche Nationalrekordhalterin in FIM im See mit 55 m Tiefe. Diesen Rekord hat sie 2015 ebenfalls am Zürichsee aufgestellt.

Timo Dersch ist in der AIDA-Rangliste mit bisher drei Wettkämpfen verzeichnet. Darunter der Süddeutschen Meisterschaft 2013, wo er 5:03 Statik und 90 m Dynamik tauchte und z.B. noch 43 m FIM bei einem Wettkampf im Jahr 2014.

Keine Idealbedingungen

In Seen herrschen oft nicht die Idealbedingungen, von denen die Athleten bei der gestrigen Übertragung der WM in Roatan geschwärmt haben. Statt Wärme, einem schönen Blau und gute Sichtweite, bietet der Zürichsee vor allem Dunkelheit und Kälte. Dies sind die Gründe, warum bei uns auf nationaler Ebene zwischen Meer- und Seerekorden unterschieden wird.

Erfolg trotz wenig Trainigsgelegenheit für Elisabeth

Elisabeth Hummel und Timo Dersch

Elisabeth berichtete, dass sie nur wenig Zeit zum Trainieren gehabt hat, weswegen sie sich die Marken über 10 m höher gelegt hat als ihren FIM-Rekord und die CWT-Bestleistung. 42 m in FIM und 35 m in CWT sollten es werden und wurden dann auch fehlerfrei ausgeführt.

Die Leistungen waren aber stark genug, um – von insgesamt sieben – den ersten Platz in FIM und den dritten in CWT zu holen.

Siebenter und sechster Platz für Timo

Timo traute sich ebenso tief in den Zürichsee. In FIM knüpfte er an seine alten Leistungen aus dem Jahr 2014 an und wurde mit 43 m siebenter. Bei CWT machte er für sich keinen großen Unterschied und tauchte mit 40 m ähnlich Tief, was ihm den sechsten Platz einbrachte.

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