Stefan Randig erreicht als erster Deutscher 100 m aus eigener Kraft

Stefan Randig

Seit 2011 ging es eher langsam beim deutschen Nationalrekord im Tieftauchen mit Flossen voran. In Schritten von maximal 3 Metern tasteten sich die Athleten vor. Denn beim Tieftauchen muss man wegen der hohen Verletzungsgefahr besonders behutsam vorgehen. Oft werden die Rekorde auch innerhalb von Wettkämpfen aufgestellt, was ein weiterer Grund ist, um auf Nummer sicher zu gehen, denn man möchte ja auch eine gute Platzierung erreichen.

Nun verlängerte Stefan Randig den deutschen Rekord im Tieftauchen mit Flossen (CWT) um ganze 7 m von 93 m, aufgestellt von Timothy Oehmigen dieses Jahr auf der Vertical Blue auf den Bahamas, auf nun runde 100 m, die er innerhalb des Best Dive Freediving Depth Challenge Cups aufgestellt hat. Der Wettkampf fand in Bohol auf den Philippinen am 17ten und 18ten September statt.

In der Disziplin CWT wurde Stefan erster und tauchte auf diesem Wettkampf am tiefsten. Ein Taiwaner erreichte 96 m, danach ging es bei immer noch beachtlichen 77 m weiter, die von einem Chinesen getaucht wurden.

Am zweiten Tag versuchte Stefan den eigenen Nationalrekord im Ziehen am Seil (FIM) ebenfalls auf 100 m zu setzen. Dieses Mal drehte er aber bei 43 m.

In den bei Wettkämpfen anerkannten Tiefendisziplinen hält Stefan nun alle drei Nationalrekorde mit 70 m Tieftauchen ohne Flossen (CNF), 94 m im Ziehen am Seil (FIM) und 100 m CWT.

Insgesamt waren auf dem Wettkampf sehr viele Chinesen vertreten. Man kann durchaus davon sprechen, dass die asiatische Apnoeszene immer größer wird und die Leistungen immer tiefer. Man kann also sehr gespannt sein, wie stark z.B. die Chinesen bei der nächsten Tiefen-WM in 2 Jahren sein werden.

Ergebnisse Tag 1
Ergebnisse Tag 2

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