16ter Rhein-Main-Cup / Deutsche Meisterschaft mit neuem Nationalrekord von Heike Schwerdtner

Beitragsbild mit freundlicher Genehmigung von Uwe Kiehl (http://uk-germany.com/)

Videos einiger DYN/DNF-Tauchgänge gibt es auf unserem YouTube-Channel

Zum 16ten mal wurde nun der Rhein-Main-Cup vom Tauchclub Wiesbaden veranstaltet. Dieses mal wurde sogar die deutsche Meisterschaft im Streckentauchen ohne Flossen (DNF) und Statik (STA) in den Wettkampf integriert.

Nachdem seit 2011 die Teilnehmerzahlen beim RMC sanken und dann stagnierten, konnte man mit Hilfe von mehr Werbung für den Wettkampf wieder 26 Männer und 15 Frauen zur Teilnahme motivieren. Somit konnte die Gesamtteilnehmerzahl gegenüber dem Vorjahr verdoppelt werden.

Dabei gab es bei den Frauen 4 und bei den Männern 5 Newcomer, also Teilnehmer, die beim 16ten RMC ihren ersten Wettkampf absolvierten.

Neuer deutscher Rekord in Statik von Heike Schwerdtner

Die drei deutschen Rekordhalterinnen der Wettkampfdisziplinen, vlnr.: Dagmar Andres-Brümmer, Jennifer Wendland, Heike Schwerdtner

Heike Schwerdtner hatte beim Burgebracher Kelch dieses Jahr ihren aller ersten Wettkampf. Und schon da hatte sie ganz schön für Aufsehen gesorgt, denn die Regensburgerin hatte eine Weltklasse-Statikzeit von 5:46 erzielt und Tauchte danach noch mit einer Monoflosse 125 m. Wobei es zunächst nicht so reibungslos lief, denn für die besagte Statik, die eigentlich sehr sauber war, bekam sie eine rote Karte, da ihr Coach sie beim Auftauchen berührt hatte. Athleten dürfen nämlich von niemanden berührt werden, sobald die Atemwege wieder über Wasser sind, bis der Judge eine Karte (Weiß, Gelb oder Rot) gegeben hat. Dennoch musste man bei diesen Leistungen aufhorchen und war gespannt wie es mit Heike weitergeht.

In Ägypten später im Jahr reizte sie ihre Luftvorräte etwas weiter aus und kam beim Red-C-Cup in Statik erst nach 5:57 hoch. Dieses mal absolvierte sie das Oberflächenprotokoll gerade so in der verfügbaren Zeit von 15 Sekunden, wurde aber dennoch mit Rot bestraft, da der Judge ein erneutes Führen der Hand zur Maske als groben Fehler wertete.

Kurz gesagt, hatte Heike also bis zum Rhein-Main-Cup zwar tolle Statikleistungen gezeigt und wurde sogar in das Nationalteam berufen, hat aber, wegen Kleinigkeiten, bei Statik keine weiße Karte gewinnen können.

Für den Rhein-Main-Cup hatte sie also nur im Sinn, endlich eine weiße Karte in Statik zu bekommen. Dann kämpfte sie sich aber bis zu einer Zeit von 6:19 min hoch, meisterte ohne Fehler das Oberflächenprotokoll und erst als sie ihre weiße Karte bekam und man es ihr sagte, hat sie realisiert, dass es der neue deutsche Nationalrekord im Zeittauchen ist.

Den alten Rekord von 6:12 hielt Anna von Boetticher seit dem Jahr 2009. Viele kamen in die Nähe, aber erst Heike kam auch darüber hinaus. Da der deutsche Rekord kein weiteres mal überboten wurde, war Heike damit auch die neue deutsche Meisterin in Statik.

Weitere Ergebnisse

Die deutsche Rekordhalterin in den Streckentauchdisziplinen (und Tieftauchen ohne Flossen im See) Dagmar Andres-Brümmer schaffte die zweitbeste Statikzeit. Sie hielt für 5:24 die Luft an.

Sarah Römer trat zum ersten mal seit 2012 bei einem Wettkampf an, hat aber in den 5 Jahren eine Minute Statik hinzugewonnen und wurde mit 5:08 dritte.

Die vierte weiße Karte mit über fünf Minuten kassierte Maria Unverricht. Letztes Jahr schloss sie noch mit knappen 4:29 bei der Langen Nacht der Apnoe in Berlin ab. Dieses Jahr wollte sie in Tschechien eher auf Nummer sicher gehen und gab sich mit 4:03 zufrieden. Beim RMC am Wochenende schaffte sie aber 5:02, was den 4ten Platz in Statik bedeutete.

Ute Weinrich, die beim RMC letztes Jahr schon über fünf Minuten schaffte, kam dieses Jahr auch nach 5:00 hoch, schaffte es aber nicht sich mit den Atemwegen über Wasser zu halten und wurde disqualifiziert.

Zur Erinnerung, mit 5:00 Statik haben Frauen bei Weltmeisterschaften durchaus die Chance auf das B-Finale. Bei diesem einen Wettkampf waren also 5 Frauen anwesend, die das nötige Potential dafür mitbringen.

Aber auch Zeiten von über 4:00 können sich sehen lassen. So schaffte es z.B. Eva Mallard bei ihrem zweiten Wettkampf ihre Statikzeit von 3:44 dieses Jahr in Burgebrach auf nun 4:27 zu verbessern.

Auch Eva Bosten konnte sich gegenüber dem Vorjahr verbessern und schaffte bei diesem RMC 3:44 gegenüber den 2:54 im Vorjahr.

Vier Newcomerinnen

Auch die vier Newcomerinnen schafften solide Zeiten. Die Kolumbianerin Diana Arango wartete mit 2:39 auf. Johanna Hübner schaffte 3:45. Daniela Theuer stellte sich etwas höher auf und brachte beachtliche 4:05. Anna-Lisa Schura bekam leider eine rote Karte.

Zwischenstand bei den Frauen nach der Statik

vlnr.: Dagmar Andres-Brümmer, Heike Schwerdtner, Sarah Römer

Somit gab es folgende Platzierung bei der deutschen Meisterschaft in Statik der Frauen:

  1. Platz / Gold – die neue Nationalrekordhalterin Heike Schwerdtner (6:19)
  2. Platz / Silber – Dagmar Andres-Brümmer (5:24)
  3. Platz / Bronze – Sarah Römer (5:08)

Statik der Herren

Bei den Frauen konnte man mit ein wenig Insiderwissen ahnen, dass es einen neuen Nationalrekord geben könnte. Bei den Herren hat aber Tom Sietas vor Jahren dafür gesorgt, dass er für lange Zeit Rekordhalter bleibt, obwohl er schon lange Zeit inaktiv ist.

So startete Willi Hoffmann unter den ersten drei und legte die Latte zunächst auf 7:06, also mehr als 40 Sekunden unter seiner Bestleistung.

Nur etwas mehr als 30 Sekunden davon entfernt sammelten sich aber schon die Konkurrenten mit einigen Leistungen von über 6 Minuten.

Der Durchstarter des Jahres, Florian Grauer, erforschte auch dieses Mal weiter, wo seine Grenzen liegen und scheint nun endlich fündig geworden zu sein. Nach seinen Anfängen dieses Jahr mit 5:07 in Riga, 5:21 in Tschechien, 5:37 in Burgebrach, dann noch 6:11 in Polen, schaffte er bei seinem nun 6ten Wettkampf dieses Jahr 6:34 und absolvierte das Oberflächenprotokoll gerade so innerhalb der vorgegebenen 15 Sekunden.

Ihm folgte der in Deutschland lebende Spanier Fernando Iscar Rüland mit 6:14. Fernandos erste Statik ist mit 5:48 verzeichnet. Dieses Jahr in Burgebrach schaffte er noch 5:23, womit er dieses mal mit einigem Abstand ebenfalls eine Wettkampfbestleistung hinlegte.

Auch Patrick Eickhoff verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr, wo er beim RMC noch 5:27 lang die Luft anhielt, nun auf 6:01. Dies reichte bei der sehr starken Konkurrenz aber nicht mehr für das Treppchen.

Helmut Krupp war mit 62 Jahren der wohl älteste anwesende Athlet. Dafür sind seine Leistungen aber sehr beachtlich. Letztes Jahr schaffte er noch 5:11. Dieses Jahr verbesserte Helmut seine Statik von 5:27 in Burgebrach auf nun 5:54 und brachte damit die fünft-beste Statikleistung (von den zu Anfang genannten 26 Athleten).

5 Newcomer bei den Herren

Bei den Herren starteten aber auch 5 Newcomer, von denen 2 bei Statik leider disqualifiziert wurden.

Von den anderen dreien brachte Holger Nikisch mit 5:52 die beste Leistung, die sich auch im Vergleich zu den erfahrenen Athleten sehen lassen kann. Aber auch Johannes Bunk konnte mit 5:07 überzeugen. Daniel Ludwig bewies, dass man nicht erst 5:00 und 100 m machen muss, um auf Wettkämpfe zu fahren und holte sich mit 3:42 seine weiße Karte ab.

Überhaupt waren die Leistungen bei den Herren sehr stark. So schaffte es Stephan Lehmann, der sich nach seinem ersten Wettkampf in Burgebrach dieses Jahr von 4:36 auf nun 5:02 verbessert hat, mit dieser Leistung auf Platz 13. Unser Webmaster Daniel Weißhoff schaffte es nach einer 8-Jare langen Wettkampfpause mit 5:10 auf Platz 10. Nichtsdestotrotz sollte man nicht zu lange mit den Wettkämpfen warten und nicht scheuen auch mit geringeren Zeiten anzutreten, denn je größer später die Erwartungshaltung an einen selbst ist, desto aufgeregter wird man. Auch kann man die Erfahrung gut gebrauchen, wenn die Leistungen sich bessern.

vlnr.: Florian, Willi, Fernando (Foto mit freundlicher Genehmigung von Uwe Kiehl http://uk-germany.com/)

Zwischenstand bei den Herren nach der Statik

  1. Platz / Gold – Willi Hoffmann (7:06)
  2. Platz / Silber – Florian Grauer (6:34)
  3. Platz / Bronze – Fernando Iscar Rüland (6:14)

Streckentauchen ohne Flossen der Frauen

Die deutsche Meisterschaft fand im Streckentauchen ohne Flossen statt und es haben sich immerhin 6 Frauen dazu durchgerungen auch ohne Flossen zu starten. Die anderen 9 starteten mit Flossen, wurden aber nicht in die Wertung für die DM aufgenommen.

Die jetzige deutsche Rekordhalterin im Streckentauchen ohne Flossen, Dagmar Andres-Brümmer, ist dafür bekannt, dass sie eher 100 m und mehr taucht. Ihr eigener Nationalrekord liegt bei 126 m. An diesem tauchte sie zunächst vorbei und kam erst bei 133 m hoch, schaffte dann aber nicht sich am Beckenrand festzuhalten und kam mit den Atemwegen wieder unter Wasser, was eine rote Karte bedeutete.

Später zeigte Maria Unverricht, dass es demnächst auch beim Streckentauchen ohne Flossen sehr spannend werden könnte. Die Berlinerin fing zunächst bei 20 Sekunden vor Start an zu packen (bitte nur unter erfahrener Aufsicht machen – Lebensgefahr!), verlor aber die Luft und musste kurz vor Start wieder anfangen die Luft zu holen. Sie schaffte es nicht rechtzeitig genug Luft mitzunehmen und startete damit schlecht tariert mit einem gewissen Abtrieb. Das ist sehr nachteilig, weil man das Sinken durch mehr Armzüge ausgleichen muss. Sie schaffte es trotz des holprigen Starts ganze 125 m zu tauchen und kam nur einen Meter vom deutschen Rekord entfernt hoch.

Die frische Nationalrekordhalterin in Statik, Heike Schwerdtner, erreichte mit einem Soliden Stil und einer schönen Wende, die sie direkt vom Monoflossenstil übernommen hat, ganze 100 m. Das Oberflächenprotokoll war nur noch eine Fomalie. Damit schloss sie ihren dritten Wettkampf mit 2 weißen Karten ab.

Sandra Kunkel hatte ihren ersten Wettkampf erst dieses Jahr in Burgebrach, wo sie alle mit 103 m ohne Flossen überraschte. Dieses mal war sie noch nicht ganz fit, erreichte aber dennoch 65 m.

Sarah Römer nahm die Disziplin nicht mit so viel ernst und heiterte die Stimmung etwas auf, indem sie einfach fußwärts tauchte und nur ihre Arme zur Fortbewegung nutzte. Das reichte aber immerhin noch für 50 m Strecke.

Eva Bosten hingegen, tauchte mit einem normalen und sichtlich gut trainiertem Stil zu 41 m.

vlnr.: Heike, Maria, Sandra (Foto mit freundlicher Genehmigung von Uwe Kiehl http://uk-germany.com/)

Zwischenstand bei den Frauen im Streckentauchen ohne Flossen

  1. Platz / Gold – Maria Unverricht (125 m)
  2. Platz / Silber – Heike Schwerdtner (100 m)
  3. Platz / Bronze – Sandra Kunkel (65 m)

Die Newcomerinnen alle mit Flossen

Die Newcomerinnen wollten ihre Flossen noch nicht ablegen, erreichten aber dennoch gute Strecken.

Johanna Hübner tauchte 99 m mit Stereoflossen. Sie kam mit den Atemwegen hoch bevor sie das Ende der Bahn anfasste und bekam deswegen den letzten Meter abgezogen. Diana Arango tauchte 83 m, Anna-Lisa Schura holte sich, nach der roten Karte in Statik, ihre erste weiße Karte für 75 m Strecke. Und Daniela Theuer holte sich nach der weißen Karte für 4:05 Statik auch eine weiße Karte für 75 m Strecke.

Die weiteste Strecke mit Flossen, 133 m, tauchte die Spanierin Eva Kuhlmann. Dies war für sie auch eine neue Bestleistung nach zuletzt 115 m im Jahr 2015. Jamy Koji Schumacher hat ihr versprechen der letzten beiden Jahre endlich wahr gemacht. Sie kam nach 132 m ohne Black-Out hoch und holte sich Weiß.

Eva Mallard erreichte beim Burgebracher Kelch dieses Jahr noch 100 m und konnte sich dieses mal auf 107 m verbessern. Susanna Dietz holte sich nach der roten Karte im letzten Jahr nun wieder ein weiße Karte für eine runde 100. Ute Weinrich erreichte letztes Jahr in Berlin noch 100 m. Diesmal erreichte sie 85 m, was aber dennoch für den 6ten Platz im Streckentauchen reichte.

Streckentauchen ohne Flossen der Herren

Willi Hoffmann tauchte ohne Flossen zu einer neuen Wettkampfbestleistung von 160 m. Er konnte sich von 125 m in Innsbruck und Burgebrach dieses Jahr, über 151 in Polen und 157 in Island nun nochmals verbessern. Das gibt Hoffnung für die Pool-WM im nächsten Jahr, denn für ein B-Finale wird man sicher wieder über 150 m tauchen müssen.

Jens Stoetzner, der in Wiesbaden schon 161 m geschafft hat, tauchte nach der anstrengenden Tiefen-WM noch gute 138 m.

Thomas Plum tauchte neulich erst im See fast 150 m, wobei er aber nicht mehr das Oberflächenprotokoll schaffte. Das machte aber neugierig, ob er seine Leistung von 128 m vom Anfang des Jahres würde verbessern können. Und so tauchte er 3 m weiter und kam bei 131 m hoch.

Fernando Iscar Rüland tauchte mit einer interessanten Wende, bei der er kurz vor Erreichen der Wand, vor dieser wendete ohne sie anzufassen und sich erst danach mit den Füßen abstieß. Pro Bahn brauchte er 3 Armzüge und erreichte 118 m.

Hans-Jürgen Lenzen tauchte endlich eine runde 100 ohne Flossen und freute sich über seine neue Bestleistung. Damit teilte er auch einen Platz mit Florian Grauer, der sich ebenfalls nach seiner roten Karte in Polen wegen eines kleinen Fehlers über eine weiße Karte für 100 m freute. Wobei er seinen Tauchgang vorzeitig abbrach, weil sein Hinterkopf bei der versuchten Wende nach der 4ten Bahn aus dem Wasser kam. Solange die Atemwege aber unter Wasser sind, ist der Tauchgang nicht beendet. Genug Sauerstoff vorausgesetzt, wäre es also möglich gewesen, noch weiter zu tauchen.

Sebastian Kopf war bisher nur in Statik angetreten. Sein letzter Wettkampf war, laut AIDA-Rangliste, 2015 ein Statikwettbewerb in Lörrach. Auf Statik schien Sebastian nicht so richtig Lust zu haben und holte sich mit 1:39 eine weiße Karte ab. Dafür tauchte er beim Streckentauchen ohne Flossen gute 89 m und teilte sich damit den 7ten Platz mit unserem Webmaster Daniel Weißhoff, der dieselbe Strecke erreichte.

Julian Jansen van Rensburg lief eine Woche zuvor noch beim Berlin-Marathon die volle Länge mit. Er berichtete, dass der Tauchgang nun, eine Woche später, sich sehr viel schwieriger als sonst angefühlt hat. Es reichte aber trotzdem noch für gute 78 m.

Konstantinos Paltsanitidis hatte sein Debüt beim RMC im Vorjahr, wo er noch 135 m ohne Flossen tauchte. In Burgebrach waren es dieses Jahr 132 m. Er berichtete, dass er auch mangels Tauchpartner eher wenig Zeit zum Trainieren gefunden hat, was wohl auch der Grund war, warum er dieses mal schon nach 125 m hochkommen musste und dann einen Black-Out bekam. Wobei es aber auch normal sein kann, wenn Leistungen je nach Tagesform und anderen Faktoren, besonders auf diesem Niveau, um einige Meter schwanken können.

Auch Newcomer der Herren tauchten lieber mit Flossen

Nur 11 der 26 Herren tauchten ohne Flossen. Der Rest wollte wohl lieber beim RMC besser abschneiden. Auch bei den Newcomern der Herren hatte sich noch niemand getraut die Flossen abzulegen.

Von den Newcomern tauchte Johannes Bunk die weiteste Strecke mit Flossen. Mit 116 m erreichte er dieselbe Länge wie z.B. Helmut Krupp und wäre unter den Flossenstartern eigentlich dritter. Man sah, dass er eigentlich noch Sauerstoff übrig hatte und sicher noch mehr möglich gewesen wäre. Doch er machte einen fatalen Anfängerfehler. Er tauchte mitten in der Bahn auf und schwamm dann noch zum Rand hin, dabei achtete er nicht darauf, dass seine Atemwege immer über Wasser bleiben und kam nochmals mit dem Mund unter die Wasseroberfläche, was laut Regelwerk eine rote Karte bedeutet. Man sollte im Training üben immer zum Rand hin aufzutauchen, damit man nur noch die Arme auf den Rand zu legen braucht.

Somit hatte Alexander Marinc mit 109 m die weiteste gültige Strecke unter den Anfängern und konnte sich so über seine rote Karte in Statik hinwegtrösten.

Die Newcomer Holger Nikisch und Daniel Ludwig lagen mit 83 und 82 m sehr nah beieinander. Und auch Andreas Brauwers machte 3 Bahnen voll.

Der Erfahrene Niederländer Erik de Jong tauchte mit Flossen die längste Strecke. Er hält immer noch den niederländischen Rekord (208 m), dieses mal hörte er aber bei 152 m auf, nachdem er für seine Statik eine rote Karte bekam.

Heinz Kirschner tauchte mit Flossen am zweit längsten. Er verbesserte sich dabei von 136 m Bestleistung, die er letztes Jahr bei der Team-WM auf Kalamata geliefert hat, auf 141 m.

vlnr.: Jens, Willi, Thomas (Foto mit freundlicher Genehmigung von Uwe Kiehl http://uk-germany.com/)

Ergebnis des Streckentauchen ohne Flossen der Herren

  1. Platz / Gold – Willi Hoffmann (160 m)
  2. Platz / Silber – Jens Stoetzner (138 m)
  3. Platz / Bronze – Thomas Plum (131 m)

Nicht vergessen: deutsche Meisterschaft in DYN im November

Wie schon berichtet, wurde die deutsche Meisterschaft dieses Jahr aufgeteilt. Dies war nun der erste Teil mit den Disziplinen Statik und Streckentauchen ohne Flossen. Die deutsche Meisterschaft im Streckentauchen mit Flossen findet am 11ten November zusammen mit der Langen Nacht der Apnoe in Berlin statt. Im Rahmen der langen Nacht werden auch die Disziplinen Statik und 16×50 m getaucht. Wer also mit seiner Statik nicht zufrieden war oder seine Liebe zum berühmtesten Treibhausgas unter Beweis stellen möchte, sollte diesen Wettkampf nicht verpassen.

Alle Ergebnisse RMC Frauen
Alle Ergebnisse RMC Männer

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