Wettkampfleitfaden für Anfänger – Teil I Poolwettkämpfe

Beitragsbild: Romina Wagner http://www.firstchoice-rs.de/
Herzlichen Dank an Timothy Oehmigen für seine Ergänzungen zu Hyperventilation.

Nach einer gewissen Zeit im Training merkt man, dass man immer bessere Leistungen bringt und immer sicherer Strecken oder Zeiten schafft, die früher eine große Anstrengung bedeuteten. Da ist es recht naheliegend auch mal einen Wettkampf zu besuchen und sich die Fortschritte offiziell bestätigen zu lassen, zu schauen, wie man gegen andere besteht oder auch auszuprobieren, wie man mit einem gewissen Leistungsdruck umgehen kann. Vielleicht möchte man aber auch nur Gleichgesinnte treffen und sich austauschen.

Es gibt also viele verschiedene Gründe einen Wettkampf zu besuchen. Dieser Leitfaden soll eine Starthilfe für all diejenigen sein, die noch nie einen Wettkampf besucht haben und sich bei einem solchen eventuell aufgeschmissen fühlten.

Es sei generell empfohlen schon auf niedrigem Leistungsniveau Wettkämpfe zu besuchen, besonders wenn man ahnt, dass man eigentlich richtig Lust darauf hätte. Denn so kann man in einer frühen Phase Erfahrungen sammeln, die umso Wertvoller werden, sobald man ein höheres Leistungsniveau erreicht und die Ergebnisse für einen selbst mehr Bedeutung gewinnen.

Erste Schritte und Überlegungen

Als Allererstes sollte man überlegen Mitglied von AIDA-Deutschland zu werden (siehe Aufnahmeantrag auf der Dokumentenseite). Denn als Mitglied eines Ablegers von AIDA-International wird man bei Teilnahme an Wettkämpfen automatisch in die internationale Rangliste aufgenommen und kann auf diese Weise seine Fortschritte automatisch dokumentieren lassen. Außerdem wird man bei deutschen Meisterschaften mit in die nationale Rangliste aufgenommen.

Mit dem Mitgliedsbeitrag unterstützt man gleichzeitig die Freitauchgemeinschaft in Deutschland und hat außerdem die Gelegenheit an den Trainings und Seminaren, die mehrmals im Jahr stattfinden und weiter ausgebaut werden sollen, teilzunehmen. Außerdem bekommt man die üblichen Rechte (und natürlich auch Pflichten), die in einem Verein bestehen.

Weiterhin sollte man sich eine Tauchtauglichkeitsbescheinigung holen, da diese immer verlangt wird und man nicht ohne starten darf. Sie darf nicht älter als ein Jahr sein. Der Preis für eine Untersuchung kann von Arzt zu Arzt stark variieren. Es lohnt sich mehrere Praxen in der Umgebung anzurufen und die Preise zu erfragen. Füllt dafür gleich das Zertifikat von AIDA-International (Link zum Dokument) aus und lasst es euch vom Arzt unterschreiben. Es ist schon vorgekommen, dass ein Arzt dieses nicht unterschreiben wollte, weil er es nicht kannte. Dies sollte vor der Untersuchung in der Praxis erörtert werden. Ansonsten reicht bei Wettkämpfen normalerweise auch das übliche Zertifikat, auf dem „fit for diving“ steht.

Jugendliche im alter von 16 und 17 Jahren brauchen außerdem eine Einverständniserklärung ihrer Eltern. Jüngere dürften nur außerhalb der AIDA-International-Wertung mitmachen, wenn der Veranstalter dies anbietet.

Wettkampf aussuchen

Möchte man sich einen Wettkampf aussuchen, dann sollte man einen Blick in den Wettkampfkalender von AIDA-International werfen. Die Wettkämpfe werden aber auch noch innerhalb eines Jahres laufend nachgetragen und so lohnt es sich hin und wieder reinzuschauen, ob nicht wieder ein interessanter Wettkampf stattfindet.

In Deutschland haben sich über die Jahre drei Wettkampfveranstaltungen etabliert:

Beim Burgebracher Kelch wird nächstes Jahr übrigens auch die deutsche Meisterschaft im Freitauchen ausgetragen.

Reicht das einem nicht, dann kann man auf einen der etablierten Wettkämpfe bei den Nachbarn ausweichen. So z.B. den Tyrolean Cup in Österreich, zu empfehlen seien auch die sehr professionell ausgerichteten polnischen und tschechischen Wettkämpfe.

Anmeldung und Announcement (AP)

Zu Wettkämpfen muss man sich fast immer vorher online anmelden. Dies wird normalerweise über die Webseite des Veranstalters erledigt. Die Webseite selbst ist normalerweise über den Wettkampfkalender verlinkt.

Bei der Anmeldung muss man normalerweise auch seine Leistung ankündigen / „announcen“ (Announced Performance – AP). Bei Pool-Wettkämpfen gebt ihr damit pro Disziplin eine Strecke oder bei Statik die Zeit an, die ihr mindestens tauchen wollt. Ihr dürft auch weiter oder länger tauchen. Taucht ihr aber kürzer, so werden Strafpunkte fällig. Grob gesagt, wird euch die Differenz von der Punktzahl abgezogen, die es normalerweise für die erreichte Strecke oder Zeit gäbe (siehe Regelwerk). Meldet ihr euch z.B. mit 100 m Strecke an, taucht dann aber 75 m, so werden euch die fehlenden 25 von den 75 abgezogen. Minimal kann es aber nur 0 Punkte geben (keine negativen Punktzahlen).

Es muss mindestens eine Zeit von 1 Sekunde oder 1 Meter angekündigt werden. Im Zweifelsfall gibt man einfach diese Mindestleistung an. Dann muss man aber damit rechnen, dass man schon sehr früh starten muss. Denn die Startzeiten, werden fast immer nach der angekündigten Leistung aufsteigend sortiert.

Fährt man mit mehreren Leuten zum Wettkampf und möchte sich gegenseitig coachen (besonders relevant bei Statik), dann macht es Sinn sich mit den APs abzustimmen.

Beispiel: Georg und Angelika fahren zum Wettkampf. Georg erreicht im Training 3 bis 4 Minuten Statik und ist sehr nervös. Er möchte keine zu hohe Zeit „announcen“, da er beim Tauchgang ständig darüber nachdenken müsste. Angelika erreicht im Training sicher 4:30 bis 5 Minuten und mag Herausforderungen. Beide wollen sich gegenseitig in Statik coachen. Hier macht es Sinn, dass Georg z.B. 00:01 als Zeit angibt und Angelika eine Zeit zwischen 3:30 und 4:00. Wenn die Startzeiten sortiert werden, dann wird Georg unter den Ersten sein, die Starten müssen und kann von Angelika gecoacht werden. Angelika wird später starten und kann dann von Georg gecoacht werden.

Habt ihr keinen eigenen Coach, dann scheut nicht vor Ort zu fragen, ob noch jemand einen Partner sucht. Notfalls stellt der Veranstalter einen Sicherungstaucher, der auch sowieso immer dabei ist. Dieser muss laut Regelwerk aber die Zeichen öfter abfragen (siehe Abschnitt 5.2.8 im Regelwerk). Normalerweise kann man aber auch etwas anderes vereinbaren.

Beim Streckentauchen ist Coaching nicht so entscheidend. Aber auch hier werden die Startzeiten nach den angesagten Strecken sortiert. Wenn Georg 1 Meter angibt und Angelika 75, dann wird sicher genug Zeit zwischen ihren Startzeiten sein, damit die beiden einander am Rand begleiten und dann beim Oberflächenprotokoll verbal unterstützen können (zum Oberflächenprotokoll gibt es später mehr).

Es kann auch Sinn machen etwas ambitionierter zu announcen. Denn startet man später, hat man auch die Gelegenheit sich den Ablauf vorher anzuschauen. Außerdem ist es bei Wettkämpfen mit vielen Teilnehmern nicht unwahrscheinlich, dass mehrere Athleten die gleiche Leistung schaffen. In so einem Fall gewinnt derjenige, der das höhere Announcement gegeben hat (dies ist stark vereinfacht, trifft aber auf die meisten Fälle zu). Man kann außerdem taktieren. Denn startet man nach seinen Konkurrenten, kann man vorher gucken, wie viel diese geschafft haben und kann beim eigenen Tauchgang früher auftauchen, wenn man meint genug Punkte geholt zu haben.

Anreise und Registrierung vor Ort

Ob man mit Auto, Zug, Flugzeug oder zu Fuß anreist, sei jedem selbst überlassen. Manchmal hat man Glück und der Wettkampf ist ganz in der Nähe und fängt am Abend an. Dann ist es möglich noch am selben Tag anzureisen. Meistens wird man aber im Hotel übernachten müssen.

Ob man am Wettkampftag frühstückt muss jeder selbst herausfinden. Generell sei aber empfohlen vor einer Statik am frühen morgen nichts zu essen. Man kann z.B. über den Vortag verteilt immer wieder etwas essen und seine Energiespeicher voll halten. Dann am nächsten Tag bei nüchternem Magen in Statik starten, nach der Statik ein paar Bananen und Früchte essen, in der Pause verdauen und so wieder mit genug Energie beim Streckentauchen antreten.

Kurz vor dem Wettkampf wird man sich meistens am Wettkampftag morgens vor Ort registrieren und seine Tauchtauglichkeitsbescheinigung vorlegen müssen. Guckt dafür in den Zeitplan des Wettkampfs, um pünktlich zur Registrierung zu erscheinen.

Startzeiten / Official-Top (OT)

Ist die Registrierung abgeschlossen, so werden nach einer gewissen Zeit die Startzeiten bekanntgegeben. Manchmal werden diese aber auch schon wenige Tage vorher per E-Mail an die Athleten verschickt. Spätestens  aber nach der Registrierung werden diese ausgehängt, hier ein Beispiel (zum Vergrößern Bild klicken!):

Man sieht im Beispielbild, in der ersten Spalte rechts neben den Namen, die von den Athleten angesagten Leistungen (APs), dann die Zeit, zu der die Athleten in ihre Aufwärmzone gehen können (hier kann man seine Vorbereitung durchführen), laut Regelwerk 45 min vor OT. Dann die Zeit, wenn man in die jeweilige Wettkampfzone gehen darf und dann die Zeit für den Official-Top. Der Official-Top ist die eigentliche Startzeit des Versuchs. Eigentlich darf die Wettkampfzone, laut Regelwerk, betreten werden, wenn der Vorhergehende fertig ist und diese verlassen hat.

Das gute an Schwimmbadwettkämpfen ist, dass die OTs vom Veranstalter meistens auch eingehalten werden. Man kann sich also recht gut darauf verlassen, dass man zu dieser Uhrzeit seinen Versuch beginnen kann / muss.

Im Beispielbild sieht man auch, dass Georg und Angelika, aus dem Beispiel weiter oben, über eine Stunde zwischen ihren Startzeiten hätten. Darauf kann man sich nicht immer verlassen. Denn hier starten nur 3 Leute gleichzeitig. Auf anderen Wettkämpfen kann es auch vorkommen, dass 5 oder mehr Wettkämpfer gleichzeitig starten. Dann könnte die Vorbereitungszeit für Angelika knapp werden. Es könnte sich also lohnen entweder eine höhere Zeit zu announcen  oder jemand anderen zum Coachen zu suchen.

In der Spalte ganz rechts stehen übrigens die Wettkampfzonen in der die jeweiligen Athleten starten. Man sollte zusammen mit dem Coach schon lange vor seinem Versuch gucken, wo man starten wird.

Athleten und Judges bei Vorbesprechung (Bild: Romina Wagner http://www.firstchoice-rs.de/)

Außerdem gibt es nach der Registrierung auch immer eine kurze Begrüßung vom Veranstalter und Besprechung mit den Judges. Hier hat man Gelegenheit seine Fragen zum Regelwerk zu stellen oder auch in die Runde zu fragen, ob noch jemand coachen kann.

Insbesondere sollte darauf geachtet werden, ob ein erneutes Melden 1 Stunde vor OT verlangt wird. Auf professionell ausgerichteten Wettkämpfen muss man sich eine Stunde vor OT bei der Jury melden und darf den Wettkampfbereich nicht mehr ohne Aufsicht verlassen. Dies soll Betrug mit Sauerstoff vorbeugen.

Was tun bis zum OT?

Bis zum OT muss man sich nun irgendwie die Zeit vertreiben. Meistens sucht man sich einfach ein freies Plätzchen und döst auf seiner Iso-/Yogamatte.

Es ist normal, dass man bei den ersten Wettkämpfen oder auch nach einer längeren Wettkampfpause recht nervös ist. Manche berichten von Muskelzittern und erhöhtem Puls. Auch sehr erfahrenen Athleten sieht man die Nervosität oft an.

Die bestbewährte Strategie beim Warten auf OT: Chillen! (Foto mit freundlicher Genehmigung von Uwe Kiehl http://www.uk-germany.com)

Die Nervosität kann verschiedene Ursachen haben (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

  1. Neue Situation
  2. Zu hohe Erwartungshaltung
  3. Angst vor der kommenden Anstrengung
  4. Angst vor dem Ungewissen

Bei neuen Situationen muss man akzeptieren, dass man einfach durch sie durch muss. Man sollte aber nicht deswegen scheuen auf Wettkämpfe zu gehen und sollte lieber schauen wie es bei weiteren Wettkämpfen wird. Viele Athleten berichten, dass sie schon beim zweiten Wettkampf weit weniger nervös sind. Auf dem Wettkampf kann man sich auch Leute für eine Unterhaltung suchen. Denn auch andere wissen vielleicht noch nicht wie sie die Zeit rumkriegen können. Man sollte aber sehr vorsichtig damit sein Leute anzusprechen, die gerade entspannen oder kurz vor ihrem Tauchgang warten.

Zu Punkt 2 ist zu sagen, dass man besonders bei den ersten Wettkämpfen nichts von sich erwarten sollte. Die Leistungen kommen mit der Zeit. Man schafft eben so viel wie man schafft. So manchen fällt es schwer dies auch umzusetzen. Man sollte sich aber zumindest dessen bewusst werden, dass der größte Druck von einem selbst kommt. Es kann auch schon helfen nicht auf die Zwischenergebnisse zu schauen und sich am Abend bei der Siegerehrung überraschen zu lassen. Die Leistungen können auch je nach Leistungsstand stark variieren. Hat man z.B. im Training schon 6:30 Statik geschafft, dann sollte man nicht überrascht sein, dass man wegen der Nervosität schon bei 6:00 keinen Sauerstoff mehr über hat.

Ein großer Teil der Nervosität kommt auch davon, dass man weiß, dass man eine Anstrengung vor sich hat. Je nach Leistungsstand wird man eine gewisse Zeit gegen den Atemreiz ankommen müssen. Hier kann nur eine gute Vorbereitung helfen. Stresssituationen sollten im Training geübt werden. CO2-Training hilft sich an den Atemreiz zu gewöhnen. Das CO2-Training sollte so ausgelegt werden, dass man mehrere Versuche lang für ca. 1 Minute gegen den Atemreiz ankämpft. Beispiel: Angelika schafft bis zu 4:00 Statik. Als CO2-Training könnte sie versuchen 10 Mal für 1:00 die Luft anzuhalten und zwischen den Tauchgängen nur einen Atemzug machen (tief ausatmen, tief wieder einatmen). Dies sollte man mehrere Wochen bei z.B. 3 Trainingstagen pro Woche trainieren und später auch immer wieder Trainingswochen mit CO2-Training einschieben. Das Atemreizempfinden kann aber stark variieren und die Übung sollte natürlich je nach Leistungsstand angepasst werden. Der Sinn der Übung ist, starken, fast unerträglichen Atemreiz zu verursachen. Wer den Stress durch den Atemreiz kennt, wird bei längeren Tauchgängen sehr viel entspannter sein, weil man wegen des Trainings den Atemreiz weniger stark wahrnimmt.

Es sollte auch vermieden werden zu weit ins Unbekannte zu tauchen. Wenn man schon irgendwann mal z.B. 100 Meter geschafft hat, im Training aber nur noch maximal 60 Meter am Stück getaucht ist, sollte man 2 Wochen vor dem Wettkampf nochmals z.B. 75 m mit Wende versuchen. Ansonsten neigt man dazu auf die 100 Meter zu hoffen, muss aber die Hälfte der Strecke ins Ungewisse tauchen. Dies trägt zu noch mehr Nervosität vor dem Tauchgang bei.

Grundsätzlich kann es passieren, dass mit erhöhter Nervosität auch die Gefahr besteht, unbewusst zu hyperventilieren oder viel CO2 abzuatmen. Es kann also sein, dass eure Atmung, die ihr im Training routiniert habt, sich im Wettkampf unbewusst verändert. Die Gefahr bei erhöhter Hyperventilation besteht darin, dass der Atemreiz später einsetzt und dadurch der Körper unter Umständen später Sauerstoff spart (s. Tauchreflex). Insbesondere wenn man bisher noch keine Erfahrung mit Hyperventilation hatte, kann es dazu führen, dass man früher hypoxisch wird und im schlimmsten Fall einen Blackout erleidet. Man kann vor dem OT deshalb darauf achten, ob Symptome wie z.B. das Kribbeln in den Händen, Schwindel, oder taube Lippen auftreten. Spätestens dann sollte man darauf achten sehr flach zu atmen und beim Tauchgang ggfs. konservativer agieren. Sollten ähnliche Symptome während des Tauchgangs auftreten, z.B. ab 50% der erwarteten Leistung, ist es gut möglich, dass diese Symptome durch den Tauchreflex kommen und in dem Fall sollte man sich keine Sorgen machen.

Man sollte außerdem im Training die Zeit stoppen, die man für die Vorbereitung braucht, damit man zur richtigen Zeit vor dem OT anfängt sich umzuziehen usw. Im Wettkampf sollte der Ablauf möglichst dem im Training entsprechen.

Official-Top (OT) – offizieller Versuchsstart

Die Uhrzeit zu der ihr euren Versuch durchführen müsst (man hat nur einen einzigen Versuch pro Disziplin) sollte euch also früh genug bekannt sein. Zwei Minuten vor jedem OT wird ein Countdown, normalerweise über Lautsprecher, durchgegeben. Spätestens dann sollte man sich auch in seiner Wettkampfzone befinden.

Der Countdown ist normalerweise wie Folgt: 2 min, 1:30, 1 min, 30 sek, 20, 10, 5, 4, 3, 2, 1, Official-Top, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10…

Nach Official-Top wird also von 1 bis 10 gezählt. Dies liegt daran, dass man nach OT 10 Sekunden Zeit hat um unterzutauchen (alle Atemwege unter Wasser zu bringen). Erst danach gibt es Strafpunkte. Wenn man 30 Sekunden nach OT nicht untergetaucht ist, wird man disqualifiziert.

Auch für einen Frühstart gibt es Punktabzüge. Man sollte also einfach innerhalb des gegebenen Zeitfensters von 10 Sekunden abtauchen.

Disziplin Statik

Typischer Aufbau für Statik. Hinten am Rand sitzen die Judges mit Kameramann. Vor ihnen im Wasser sind die Athleten beim Luftanhalten von einem Coach gesichert. Die einzelnen Wettkampfzonen sind mit Absperrband markiert. Weiter vorne bereiten sich weitere Athleten mit Coach vor. (Foto mit freundlicher Genehmigung von Uwe Kiehl http://www.uk-germany.com)

Besonders bei Statik ist es wichtig, sich schon beim Training auf einen Vorbereitungsplan für Maximalversuche festzulegen. Gerade wenn man aber erwartet, keinen eigenen Coach zu haben, sondern sich vor Ort einen suchen muss, sollte der Vorbereitungsplan nicht zu kompliziert sein. Man sollte auch ausprobieren, ob nicht einfach ruhiges auf dem Rücken im Wasser Liegen (z.B. für 10 Minuten oder länger) und dabei ruhiges Atmen nicht denselben Effekt hat, wie eine komplizierte O2-Tabelle.

Beim Wettkampf sollte alles möglichst so wie im Training ablaufen. Während des Trainings sollte man sich aber angewöhnen, den Ablauf nicht wegen jeder Kleinigkeit zu unterbrechen, weil man sich dann auch im Wettkampf schneller aus der Ruhe bringen lässt.

Euer Coach darf euch immer durchs Wasser bewegen und berühren. Um die Ruhe vor dem offiziellen Versuch nicht zu unterbrechen, empfiehlt es sich also sich von seinem Coach auch in die Wettkampfzone ziehen zu lassen. Wenn der vorhergehende Athlet die Wettkampfzone verlassen hat, dann dürft ihr rein.

Es ist umstritten, ob man sich von seinem Coach beim OT auch umdrehen lassen darf, falls man sich z.B. auf dem Rücken vorbereitet. Um das später nicht ausdiskutieren zu müssen, sollte man sich einfach selbst umdrehen:

Viele Athleten starten auch einfach aus aufrechter Position. Wie oben erwähnt sollte man einfach alles wie im Training machen.

Unumstritten und in den Regeln auch so festgelegt ist, dass euer Coach euch ab jetzt berühren und in Position halten kann (manche lassen sich sogar vom Coach massieren). Er darf euch auch verbal unterstützen, die Zeit durchsagen und Sicherheitsabfragen machen. Ist es ein von euch organisierter Coach, dann steht es euch frei, wie dies geschieht. Es darf nur niemanden stören (angemessene Lautstärke).

Werdet ihr aber nur von einem Sicherungstaucher des Veranstalters gesichert, dann werden Sicherheitsabfragen zu den im Regelwerk festgelegten Zeiten vorgenommen. Hier spielt wieder die angesagte Leistung (Announced Performance – AP) eine Rolle. Die Sicherheitsabfragen werden alle 30 Sekunden angefangen 1 Minute vor AP durchgeführt. Danach alle 15 Sekunden. Der Sicherungstaucher muss den Athleten deutlich Berühren und der Athlet muss mit einem vorher abgemachten Zeichen antworten.

Für einen Athleten mit einer AP von 00:01 heißt es also, dass man 16 Sekunden nach Start mit den Sicherheitsabfragen beginnt. Für Athleten mit einer AP von 7:00 heißt es aber, dass man erst ab 6:00 die erste Meldung von oben bekommt. Es macht also Sinn mit dem Judge etwas anderes auszuhandeln, was meistens auch möglich ist.

Während eines Statikversuchs

Wie oben schon erwähnt, sollte man besonders beim ersten Wettkampf ohne Erwartungen starten. Dies sollte vielleicht sogar ergänzt werden. Man sollte erwarten, dass es schlimm wird. Auch bei guter Vorbereitung fühlt man sich nicht immer so wie im Training. Bei Athleten, die viel Ausdauersport treiben, ist oft ein starker Herzschlag zu beobachten. Dies ist sogar von außen sichtbar, da der Körper mit dem Herz vibriert und man die Vibration sogar an der ruhigen Wasseroberfläche sieht. Athleten selbst berichten oft von Unwohlsein schon zu Anfang des Versuchs.

Der Atemreiz kann viel früher einsetzen. Hier sollte bedacht werden, dass der Atemreiz und Kontraktionen bedeuten, dass der Körper anfängt Sauerstoff zu sparen. Man sollte auch bedenken, dass man den Versuch schon bald hinter sich hat und sich danach erleichtert fühlen wird, wenn es dann vorbei ist. Es lohnt sich also durchzuhalten, als sich später zu ärgern, dass man nicht einfach unten geblieben ist.

Erst mit mehr Wettkampferfahrung kann man erwarten, dass man immer ruhiger sein wird und vielleicht sogar entspannter als im Training ist. Die richtige Vorbereitung zählt. Es macht Sinn sich schon beim Training hin und wieder unter Druck zu setzen, um diese Erfahrung zu machen.

Wenn man die Augen öffnet und alles klar vor sich sieht und klar denken kann, weiß man dass man noch mehr kann und nicht wirklich hochkommen muss.

Auftauchen

Spätestens aber, wenn die Muskeln anfangen unkontrolliert zu zucken, man nicht mehr die Luft halten kann und sich sogar der Blick verdunkelt (Symptome können variieren), sollte man auftauchen.

Ist Nase oder Mund aus dem Wasser, gilt der Tauchgang als beendet und ihr dürft nicht wieder mit Nase oder Mund unter Wasser kommen, sonst werdet ihr disqualifiziert. Ab nun darf der Coach den Athleten nicht mehr anfassen und darf nur noch verbal unterstützen. Der selbstorganisierte Coach darf z.B. das Oberflächenprotokoll ansagen und jegliche anderen verbalen Tipps geben.

Es kann nicht oft genug erwähnt werden, dass der Coach den Athleten nach dem Auftauchen nicht anfassen darf! Ansonsten wird der Athlet disqualifiziert!

Es gab zwar eine Lockerung dieser Regel, man ist aber auf der sicheren Seite und erspart sich viel potentiellen Stress, wenn der Coach einfach Abstand von einer halben Armlänge vom Athleten nimmt und deutlich ist, dass er den Athleten zu keiner Zeit auch nur berühren kann. Oft sieht man den Fehler, dass der Coach seine Hand auf dem Rücken des Athleten hat, obwohl der Athlet schon mit den Händen den Rand gegriffen hat und kurz davor ist aufzutauchen. Hierbei ist die Hand auf dem Rücken keine Hilfe und auch später, falls der Athlet tatsächlich nach hinten zu kippen droht, bleibt genug Zeit um zu reagieren ohne die Hände in der Nähe des Athleten zu haben.

Das Oberflächenprotokoll

Bei allen Disziplinen hat man nach dem Auftauchen 15 Sekunden Zeit, um das Oberflächenprotokoll durchzuführen. Hierbei muss man:

  1. Sein Gesicht von jeglicher Ausrüstung freimachen (Brille/Maske hoch, Nasenklammer runter)
  2. Ein OK-Zeichen geben (zum Judge gerichtet)
  3. „I’m OK“ oder „I am OK“ (nur Englisch erlaubt) sagen

Das muss in genau dieser Reihenfolge geschehen (wobei es egal ist ob ihr erst Nasenklammer oder Brille zuerst abnehmt; das Gesicht muss frei sein). Nutzt man weder Nasenklammer noch Brille oder Maske, dann beginnt das Protokoll mit dem OK-Zeichen.

Bei falschem Protokoll wird man disqualifiziert! Deswegen sollte man es im Training ständig (oder mindestens nach jedem längeren Tauchgang) durchführen, damit es sich automatisiert. Es sollte aber auch nicht zu eilig durchgeführt werden, weil man Gefahr läuft durcheinander zu kommen. Immer erst ein paar mal durchatmen, dann das Protokoll machen. Die Ausrüstung sollte wie im Training gewählt werden. Trägt man z.B. normalerweise keine Nasenklammer und hat im Wettkampf auf einmal eine an, dann läuft man Gefahr, diese nach dem Auftauchen zu vergessen. Nimmt man z.B. erst die Brille hoch, macht dann das OK-Zeichen und nimmt danach erst die Nasenklammer ab, wird man disqualifiziert.

Nach dem Auftauchen sollte man sich jederzeit am Rand abstützen, damit man nicht Gefahr läuft mit Mund oder Nase wieder unter Wasser zu kommen, denn dann wird man disqualifiziert.

Damit der Athlet gleich nach dem Auftauchen zum Judge blickt und diesen nicht erst suchen muss, empfiehlt es sich, dass der Coach den Athleten schon während des Tauchgangs in die richtige Position am Rand bringt, so dass der Athlet nur noch nach vorne gucken muss. Der Judge sitzt normalerweise auf einem Stuhl am Rand und hat ein gelbes T-Shirt an. Ihr könnt auch fragen, wer der Judge ist. Er muss sich euch vorstellen.

Habt ihr das Oberflächenprotokoll durchgeführt, dann stützt euch einfach weiter am Rand ab und wartet bis der Judge euch eure, hoffentlich weiße, Karte gibt. Das darf der Judge frühestens 30 Sekunden nach dem Auftauchen machen. Wundert euch also nicht, wenn ihr für eine Zeit lang bloß ins Pokerface des Judges blicken dürft.

Gibt es etwas an eurem Tauchgang auszusetzen, z.B. zu früh oder zu spät gestartet, angesagte Zeit (AP) nicht erreicht etc., dann gibt es eine gelbe Karte. Ihr bekommt Strafpunkte.

Bei ernsteren Dingen, wie Black-Out (auch wenn ihr einfach wiederholt mit den Atemwegen unter Wasser kommt, dann gilt es ebenfalls als Black-Out), Berührung durch Coach nach dem Auftauchen, Oberflächenprotokoll falsch etc., bekommt ihr eine rote Karte. Das bedeutet, dass ihr keinerlei Punkte für den Tauchgang bekommt (0 Punkte). Bei Black-Out kann man sogar von weiteren Disziplinen ausgeschlossen werden. Das sind genug Gründe, um rechtzeitig aufzutauchen und alles andere gründlich im Training zu üben.

Streckentauchen mit Flossen (DYN) und ohne Flossen (DNF)

Hat man die Statik hinter sich gebracht, so empfiehlt es sich eine Kleinigkeit zu essen (z.B. ein paar Bananen oder andere Früchte), damit man für die Streckentauchdisziplin wieder genug Zucker im Blut hat. Das sollte man früh genug tun, damit man zum Start möglichst verdaut hat und der Verdauungstrakt nicht zu viel Energie zieht.

Wie bei Statik, darf man auch für die Streckentauchdisziplinen 45 min vor dem Start in die Vorbereitungszone. Das sind Bahnen, die extra dafür da sind, damit Athleten ihre Vorbereitungstauchgänge machen können. Auch hier sollte man die Vorbereitung wie im Training gestalten und nicht noch kurz vor Start etwas neues ausprobieren.

Wieder gibt es vor den jeweiligen OTs einen 2-Minuten-Countdown. Es empfiehlt sich, wie bei Statik, schon vorher zu gucken, auf welcher Bahn man startet. 10 Minuten vor dem Start sollte man seine Sachen (Blei etc.) zur Startzone bringen. Normalerweise startet dann der Vorhergehende und man kann sich, falls Stühle vorhanden sind, schon mal hinsetzen und warten, bis dieser fertig ist. Wenn man als erster startet, dann umso besser, so kann man vorher besser abschalten:

Ist das Becken tief, so stellen die Veranstalter z.B. mit Blei beschwerte Kisten / Tische ins Wasser oder wenn es so professionell wie in Polen organisiert ist, dann werden Metallgerüste an den Rand gehängt. Die Plattformen werden nach Start des Athleten zur Seite geräumt oder herausgezogen, damit man bei der Wende nicht dagegen stößt.

Manchmal stellt der Veranstalter etwas hin, damit man bequem stehen kann. Nach dem Start wird es geräumt, damit man problemlos wenden kann. Außerdem sieht man rechts ein Absperrband, welches das Ende der Startzone markiert.

Man kann sich im Training vom Trainingspartner einen Countdown durchgeben lassen und eine Routine einstudieren (zu welcher Zeit zieht man z.B. sein Blei um etc.).

Auf dem Bild oben sieht man außerdem ein Absperrband. Dieses markiert die Zone innerhalb derer man beim Start mit den Atemwegen eingetaucht sein muss. Schwimmt man mit den Atemwegen auf der Wasseroberfläche darüber hinaus oder springt gar drüber, wird man disqualifiziert. Diese Eintauchzone muss nicht markiert werden. Man sollte also nicht überrascht sein, wenn man auf einem Wettkampf keine Markierung sieht. Die Zone ist laut Regelwerk 1,5 m lang. Das Absperrband darf berührt werden.

Seid ihr mit den Atemwegen eingetaucht, so müsst ihr beim Start die Wand mit einem Körperteil berühren. Bei DNF ist es kein Problem, da man sich meist einfach mit den Füßen von der Wand abstößt:

Bei DYN ist es komplizierter, da man bei einem solchen Abstoß riskiert, dass die Flosse sich an der Wand festsaugt (Bernoulli-Effekt). Viele starten deswegen mit einem Tauchzug:

Wie oben erwähnt, muss man beim Start die Wand mit einem Körperteil berühren. Die Flosse gilt aber nicht als Körperteil. Wenn man also beim Start die Wand bloß mit der Flosse streift, dann gilt das als Fehler und man bekommt 5 Punkte Strafe (entspricht 10 m Strecke). Wenn man auf das Video oben schaut (Tipp: Bild klicken, dann mit gedrückter STRG-Taste und Mausrad zoomen), dann sieht man, dass die rechte Hand des Athleten beim Start zur Wand geht und diese berührt. Sind die Atemwege eingetaucht, so kann man die Wand wieder loslassen und hat damit der Regel genüge getan.

Man kann sich aber auch mit dem Fußteil der Flosse(n) abstoßen. Das lassen die Judges normalerweise auch durchgehen, wobei man aber eventuell das oben erwähnte Problem mit dem Festsaugen der Flosse hat.

Während des Tauchgangs

Ist man einmal unterwegs, gilt das gleiche wie für Statik. Es wird sich bei den ersten Wettkämpfen wahrscheinlich schrecklich anfühlen. Man ist sehr aufgeregt, überlegt sich, warum man diesen Blödsinn überhaupt macht und möchte am liebsten gleich wieder aufhören. Bei weiteren Wettkämpfen kann man aber sogar überrascht sein, wie schön ein Tauchgang sich anfühlen kann.

Man sollte nicht zu viel erwarten und damit rechnen, dass vieles schiefläuft. Da ist die Wende, die vermasselt wird, man stößt unerwartet irgendwo gegen usw. Bedenke: es ist ein Wettkampf und kein Meerjungfrauenkurs. Solange man die Kacheln klar vor sich sehen kann und genug Zeit findet, um sich zu ärgern, kann man auch einfach weiter schwimmen. Ein Dynamiktauchgang ist viel kürzer als eine Statik, entweder man taucht noch ein Stück und ist danach erleichtert oder man kommt früh hoch und ärgert sich, dass man ja eigentlich hätte noch mehr schaffen können.

Seit 2015 darf man beim Tauchgang die Wasseroberfläche durchbrechen. Es macht also nichts, wenn man mit der Flosse, den Füßen oder dem Rücken über die Wasseroberfläche kommt. Man darf aber keine ganze Bahn auf der Wasseroberfläche schwimmen. Damit behindert man sich nur selbst und wird auch noch disqualifiziert. Eine rote Karte gibt es auch für einen Armzug über Wasser (konkret für das Heben eines Arms über die Wasseroberfläche).

Man darf die Bahn aus versehen kurzzeitig verlassen, solange man keinen anderen Athleten behindert, muss aber innerhalb der eigenen Bahn auftauchen, sonst wird man disqualifiziert.

Zum Fortbewegen darf man nur Schwimmbewegungen nutzen oder sich bei einer Wende vom Ende der Bahn abstoßen. Es ist auch nicht erlaubt sich von Vorsprüngen abzustoßen. Theoretisch ist damit also auch ein Abstoßen von einer eventuellen Stufe am Ende der Bahn nicht zulässig, sollte aber im Zweifelsfall bei der Vorbesprechung erfragt werden.

Wenden

Apropos vermasselte Wenden. Hat das Becken eine Stufe, dann müsst ihr bei der Wende die Wand über der Stufe anfassen (mit einem Körperteil berühren), sonst bekommt man Strafpunkte (5 Punkte pro Verstoß, was 10 m Strecke entspricht). Hat die Wand eine Mulde, dann reicht es die Wand anzufassen.

Wendet man mehr als einen Meter vom Bahnende Entfernt, wird man disqualifiziert.

Auftauchen

Zum Auftauchen dürft ihr euch nicht vom Boden abstoßen, sonst werden Strafpunkte fällig.

Wie bei Statik gilt, dass der Tauchgang als beendet gilt, wenn entweder Mund oder Nase über Wasser kommen. Ab dann dürft ihr nicht mehr mit Mund oder Nase unter Wasser kommen, sonst werdet ihr disqualifiziert. Es sei deswegen empfohlen schon bei der Absicht aufzutauchen zum Rand zu kommen und nicht einfach mitten in der Bahn aufzutauchen. Denn erstens zeigt ihr dem Sicherungstaucher, dass ihr gleich hochkommt und zweitens könnt ihr euch am Rand festhalten und lauft nicht Gefahr aus Versehen doch noch mit Mund oder Nase unter Wasser zu kommen. Die Regel wird knallhart umgesetzt! Auch wenn man absolut fit aussieht, wird man bei einem Fehler trotzdem disqualifiziert, wie z.B. in diesem Fall:

Man sollte sich schon vorher zum Rand hin bewegen und sich nach dem Auftauchen sofort abstützen:

oder auch in diesem Fall, wo der Athlet beim Protokoll mit dem Mund zu nah an die Wasseroberfläche kommt:

Taucht man an einer Leine auf, so sollte man sich mit einem Arm abstützen und mit dem anderen das Gesicht freimachen und das OK-Zeichen geben:

Aber nochmals zurück zum Auftauchen selbst. Taucht man am Ende der Bahn auf, dann sollte man die Bahn „abschließen“ indem man das Ende unter der Wasseroberfläche berührt, sonst wird ein Meter Abgezogen, da nur ganze Meter zählen:

Was man im Video oben ebenfalls sieht, ist das Fassen am Rand. Man darf beim Auftauchen die Kante oben fassen, sich aber nicht hochziehen. Da es aber schwer zu unterscheiden ist, ob man nur anfasst oder sich auch hochzieht, wird dies nie beanstandet.

Das Oberflächenprotokoll

Das Oberflächenprotokoll ist in allen Disziplinen gleich. Daher, kann man es sich weiter oben nochmal anschauen. Im Training sollte es nach jedem Tauchgang, bei dem man wieder eine längere Pause macht, gemacht werden, damit es sich automatisiert. Das hochkommen an der Leine kann auch an einem festen Rand geübt werden, indem man das Protokoll mit einer Hand macht, während man sich mit dem anderen Arm abstützt und die Beine hängen lässt anstatt sich auf eine Stufe zu stellen.

Geschafft!

Hat man alle Disziplinen hinter sich, dann sollte man das Gefühl der Erleichterung genießen. Ist der Wettkampf nicht wie erwartet verlaufen, dann sollte man aus seinen Fehlern lernen und versuchen es beim nächsten Mal besser zu machen.

Die Siegerehrung am Abend kann man nutzen, um andere Freitaucher kennenzulernen und sich auszutauschen.

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