Ergebnisse vom 25ten Juni und dem ersten Tag der WM in Belgrad

Fotos mit freundlicher Genehmigung von Sven Abels

Alle Ergebnisse des ersten Tags findet ihr hier. Den Livestream findet man auf YouTube. Beachtet auch unsere WM-Seite.

Insgesamt lief der 1ste WM-Tag sehr gut für die deutschen Athletinnen und Athleten. Alle bekamen weiße Karten in der Disziplin Streckentauchen ohne Flossen (DNF)!

Dabei kamen Willi und Maria mit 165 m bzw. 136 m jeweils ins B-Finale. Zur Erläuterung: die ersten 6 Plätze sichern sich einen Start im A-Finale. Hier kann man sich innerhalb der ersten 6 Plätze verbessern oder verschlechtern. Ins B-Finale kamen die Plätze 7 bis 12.

Die beste deutsche Statikerin, Heike Schwerdtner, tauchte mit 119 m auf Platz 21. Es starteten insgesamt 33 Athletinnen.

Bei den Männern tauchten Florian Grauer mit 120 m auf Platz 30, Sven Abels mit 106 m auf Platz 37 und Hans-Jürgen Lenzen mit 85 m auf Platz 40. Insgesamt starteten 51 Männer.

Für Platz 13 bei den Frauen, Nicole Edensbo (SWE), mussten 130 m und für Platz 12, Justyna Nowak-Ferensztajn (POL), mussten 132 m absolviert werden. Hier sah es auf der WM 2016 noch ganz ähnlich aus, jedoch hatte die Finnin, Salla Hakanpää, auf Platz 16 ebenfalls 130 m getaucht. Hier machte das Announcement den Unterschied bei den Plätzen 13 bis 16! Zur Erinnerung: vor dem Wettkampftag muss man ansagen, welche Strecke man mindestens tauchen möchte. Bei gleicher Strecke entscheidet, vereinfacht gesagt, diese Ansage über die Platzierung. Im Vergleich zur WM 2016 mussten die Frauen 10 m weiter Tauchen, um auf Platz 16 zu kommen.

Bei den Männern machte das Announcement sogar den Unterschied zwischen Platz 12 und 13 aus. Somit kam der Finne, Kristian Mäki-Jussila, auf Platz 12 mit 158 m aber mit einer Ansage von 138 m. Sein nächster Kontrahent, Stefan Andus aus Serbien, sagte nur 101 m an.

Dies ist ein sehr interessanter Aspekt von Freitauchwettkämpfen. Wer sich am realistischsten einschätzen und dem eigens auferlegten Druck am besten standhält, wird belohnt.

Wenig Überraschendes auf den ersten Plätzen

Bei den Frauen sicherten sich erwartungsgemäß die Polinnen das A-Finale. Magdalena Solich-Talanda spannte mit 164 m alle auf die Folter. Sie tauchte wenige Monate zuvor schon 200 m in einem 25 m-Becken. Was würde sie im Finale tauchen? Ihre Teamkollegin, Julia Kozerska, tauchte 161 m. Der dänische Nationalrekord der Frauen von ebenfalls 161 m von Solvej Mathiasen reichte ebenfalls für das A-Finale. Die Britin, Alice Hickson, tauchte 2016 im A-Finale noch 180 m. Dieses Jahr brach sie ihren Tauchgang aber bereits nach 57 m ab.

Auch bei den Männern tat sich wenig neues. Der polnische Weltrekordhalter, Mateusz Malina (244 m), tauchte für ihn verhaltene 208 m. Zwei Jahre zuvor zeigte er mit 232 m und dem damaligen Weltrekord noch etwas deutlicher, dass man nicht so einfach an ihn herankommen würde.

Ehemaliger Weltrekordhalter, Goran Colak (CRO), sicherte sich das A-Finale mit 203 m und der Ukrainer, Alexander Bubenchikov, mit 200 m.

 

 

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