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9th Tyrolean Apnea Cup in Innsbruck; 27. Februar 2022

Bericht von Monika Hopf

AIDA Seite des Wettkampfes

Nach einjähriger Pause, fand dieses Jahr, wie immer am letzten Sonntag, im Februar der Tyrolean Cup statt. In gewohnt angenehmer Atmosphäre und das liegt nicht nur an dem Schwimmbad mit seiner Traumaussicht auf die Berge, sondern auch an dem Team, das diesen Wettkampf organisiert.
Ein ganz dickes Dankeschön.

Auch ich war nun schon das 9. mal dabei, beim ersten Mal als Athletin und die folgenden Jahre als Judge.

Die Starterliste, 9 Nationen, war wie immer bunt gemischt, vom Wettkampf Neuling bis zum erfahrenen Wettkampfteilnehmer war alles dabei. Besonders erfreulich das sehr viele AIDA Deutschland Mitglieder die Möglichkeit genutzt haben in Innsbruck dabei zu sein, insgesamt 11 Starterinnen und Starter glänzten mit ihren Leistungen, das hat mich besonders gefreut. Ich habe mal in die Runde gefragt und alle wollen gerne mit den Wettkämpfen weiter machen. Freut euch also auf neue Gesichter.

Teilnehmer von AIDA Deutschland
Stehen v. l. n. r. Klaus Kasten; Kai Kipfmüller, Georg Montag, Vladimir Poliakov, Christian Rausch, Angela Leibinger, Leander Modersohn
Kniend: Heike Schwerdtner, Monika Hopf, Mike Börner, Jana Vorsatz, Alexander Wowra

Auch sehr erfreulich, es gab keinen Blackout und vorwiegend weiße Karten.

In diesem Rahmen dürfen wir Heike Schwerdtner gleich zu 2 Nationalen Rekorden gratulieren. Sie verbesserte ihren eigenen Rekord in Statik von 7:17 min auf 7:24 min und den Rekord in DNF gleich um 4 m von 136m auf 140m, was für eine Steigerung!

Athleten: Andrej Ropret ( Slowenien) und Heike Schwerdtner
Links Organisator Wolfgang Hagleitner und rechts Main-Judge Christian Foetinger

Der Slowene Andrej Ropret erkämpfte sich auch 2 Nationalrekorde mit unglaublichen 9:54 min in der Disziplin Statik und 186 m DNF.

Auch in Deutschland sind fleißige Menschen dabei das es mit den Wettkämpfen wieder voran geht.

Eindrücke von Vladimir Poliakov

Statik, Protokoll nach dem Tauchgang. Warten auf die weiße Karte

Apnoe ist wahrscheinlich die einzige Sportart, bei der man umso bessere Ergebnisse erzielen kann, je besser man sich entspannen kann. Das ist mir am 27.02.2022 beim 9th Tyrolean Apnea Cup wahrscheinlich nicht besonders gut gelungen, weil das meine erste Teilnahme beim AIDA Wettbewerb war. Aber ich war sehr froh, nach zwei Jahren Corona-Pause endlich mal wieder beim Apnoe Wettkampf dabei zu sein.

Das war ein sehr gut organisierter Wettkampf inklusive familiärer Atmosphäre, strahlendem Wetter mit viel Sonnenschein und mit der märchenhaften Aussicht aus dem Bad auf die Berge. 9 Damen und 17 Herren aus 9 Nationen (AT, DE, PL, SI, HU, ZA, NL, IT, CN) traten in den Disziplinen Zeittauchen (STA) und Streckentauchen ohne Flossen (DNF) an.
Da ich mich auf Statik konzentrierte, war meine Aufgabe relativ einfach. Ich sollte mich entspannen, einmal tief Luft holen und abtauchen. Nach 6 Minuten Schwerelosigkeit im Wasser wollte ich auftauchen und das OK-Zeichen zeigen, damit die Judges mir die weiße Karte geben können. Leider klappte es mit 6 Minuten nicht und ich brach nach 5:55 Minuten mein Zeittauchen ab. Nichtsdestotrotz war das mein PB und der 5.Platz in STA beim 9th Tyrolean Cup. Später stellte sich heraus, dass mir nur 8 Sekunden bis zum 4. Platz gefehlt haben. Ein kleiner Wermutstropfen auf mein Ego.

Auch wenn der 9th Tyrolean Apnea Cup ein Wettkampf war, ging es mir persönlich viel mehr als nur um die Meter und Minuten. Ich war ein Zeuge von neuen nationalen Rekorden. Ich sah, wie sich die Profis zum Wettkampf vorbereiten. Ich war im Austausch mit Athleten aus den anderen Ländern. Und ich freute mich riesig für meine Sportkameraden aus Nürnberg, die als Newcomer sehr erfolgreich waren. Schade, dass es wegen der momentanen Coronasituation noch kein gemeinsames Essen gab. Hoffentlich können wir das nächste Jahr nachholen. Und Dankeschön liebes AIDA Austria Team für die Organisation dieses internationalen Wettkampfes. Das setzt ein starkes Friedenszeichen für Europe in dieser komischen Zeit.