Alexander Mesch

Alexander Mesch

Alexander Mesch

Name: Alexander Mesch

Meine erste Erinnerung an den Kontakt mit dem Element Wasser ist der Schwimmunterricht mit ca. 4 bis 5 Jahren. Damals fiel mir das Tauchen bereits leichter als das Schwimmen. Seit ich denken kann, habe ich eine ausgesprochen positive Beziehung zu Wasser. Ich habe mich darin schon immer wohl gefühlt. Besonders fasziniert hat mich dann der erste Kontakt mit klassischem Scuba Diving im Urlaub auf Fuerteventura. Da ich erst 10 Jahre alt war, hat man mich nur im Pool üben lassen. Zum Muränenriff durfte ich zwar mit, aber nur mit Maske und Schnorchel. Nachdem ich endlich mit 16 meinen Junior Open Water Diver gemacht habe und im Zustand der Schwerelosigkeit die Unterwasserwelt erlebt habe, war ich dann endgültig gehooked. Damals wusste ich noch nichts vom Freediving.

Auch wenn ich die Leidenschaft des Tauchens lange nicht verfolgt habe, bin ich vor wenigen Jahren erneut mit dem Sport in Kontakt getreten. Dabei habe ich durch einen glücklichen Zufall auch das Freediving für mich entdeckt. Für den Laien erscheinen die Athleten im dünnen Neoprenanzug mit langen Flossen immer etwas wie Übermenschen. Besonders wenn man beobachtet, wie die Freediver minutenlang mit einem Atemzug unter Wasser verharren.

Der Rest ging sehr schnell. Ich habe einen Freediving- Anfängerkurs gemacht und mich danach nach einer Trainingsgelegenheit umgesehen. Durch meine Mitgliedschaft im Splash Tauchclub e.V in Mannheim habe ich Anschluss an eine Gruppe von Freedivern gefunden, die mich auf die Wettkampfebene des Sports aufmerksam gemacht haben. Nach meinem ersten Wettkampf war ich begeistert und so hoch motiviert, dass mich der Ehrgeiz gepackt hat. Als ehemaliger Leistungssportler im Radsport weiß ich, was es heißt, Leistung zu bringen und was man dafür investieren muss. Ich möchte sehen, wozu ich in dieser Sportart im Stande bin und wie weit ich meine eigenen Grenzen verschieben kann.

Abgesehen vom Wettkampfcharakter des Freedivings vereint der Sport Vieles, was mir wichtig ist. Die Verbindung von sportlichem Anspruch, dem Element Wasser, der Natur- und Tierwelt ganz nahe zu kommen, der Herausforderung die innere Stille zu finden und die eigenen Grenzen zu erfahren. Ich freue mich auf viele Jahre mit diesem einzigartigen Sport!