Anna-Karina Schmitt

Anna-Karina-Schmitt

Anna-Karina-Schmitt

Name: Anna-Karina Schmitt

Wohnort: Zürich, Schweiz

Die Liebe zur Unterwasserwelt begleitet mich solange ich denken kann. Ich konnte noch nicht richtig schwimmen, da bin ich schon getaucht. Meine Mutter war anfangs etwas verwundert, ließ mich aber in jeglichen Gewässern glücklich abtauchen. Am häufigsten verbrachte ich meine Zeit im Wasser  im trüben Rhein, nahe meiner Heimatstadt Wiesbaden. Die Liebe zum Wasser brachte mich im Laufe der Zeit an vielerlei Orte auf dieser Welt. Nachdem ich bei der Ocean Film Tour 2018 einen Kurzfilm über das Leben von Jacques Mayol sah, entdeckte ich das Freitauchen für mich. Kurz darauf stieg ich bei Samo Jeranko an Bord einer Segelyacht: Freitauchen, Yoga und das adriatische Meer. Nach dieser Erfahrung war ich total begeistert über die magische Unterwasserwelt  in neuen Tiefen und die freundliche Freitauch-Community. Ich liebe es, die schönen Seen und Flüsse Europas zu entdecken, und verbringe jede freie Minute im Wasser. Der Tauchplatz in Herrliberg am Zürichsee in der Schweiz, wo wir die meiste Zeit im Freiwasser trainieren, ist für mich eine Quelle des Glücklichseins geworden. Ich kombiniere Freitauchen mit Yoga, Meditation, Radfahren und Laufen, sowie einer pflanzlichen Ernährung. Wie immer möglich, setze ich mich leidenschaftlich für den Schutz der Ozeane ein und unterstütze lokale Meeresschutz-Projekte, wenn ich zum Freitauchen in den Weltmeeren unterwegs bin. Im Juli 2020 habe ich die Ausbildung zur Yogalehrerin im Stil Hatha und Kundalini abgeschlossen. Die Erfahrungen aus dem Wasser haben einen grossen Einfluss auf mein “KriyaAsana” Yoga. Der Fokus erstreckt sich vom Körper zum Geist. Ich teile gerne mein Wissen und Erfahrungen über Techniken zum Dehnen, Atmen und Entspannen, damit sich Leistungen und transportierte Emotionen im Wasser positiv entwickeln.

Motivation zu Wettkämpfen 

Am liebsten tauche ich in die Tiefe ab. 2019 hat mich Daniel Röttgermann von Kaluna Freediving motiviert bei einem Wettkampf am Zürichsee mitzumachen. Zu dem Zeitpunkt war das alles neu für mich und ich dachte mir: warum nicht! Ich war ohnehin wöchentlich im See am Tauchen und konnte nicht genug davon bekommen. Die Zeit im Wasser hat mir, mit einem Ziel vor Augen, sogar noch ein bisschen mehr Freude bereitet. Mir geht es bei Wettkämpfen darum herauszufinden, wie tief ich sicher und entspannt abtauchen kann. Am meisten Freude bereitet mir der “Weg zum Ziel”. Damit meine ich konstant eine mentale und physiologische Entwicklung im eigenen Körper zu spüren, Misserfolge und Fortschritte auf diesem Weg zu beobachten und davon zu lernen. Die tägliche Trainingspraxis (z.B. 10 min Pranayama vor der Arbeit am Computer, Joggen durch den Wald über den Mittag, eine Einheit Tieftauchen zum Spass) bringt mich mental permanent in Kontakt mit dem Wasser, meinem “Bluemind”. Das genieße ich am meisten. Auf diese Weise verbinde ich sehr positive Gefühle damit, bei einem Wettkampf zu starten. Auf der Insel Gozo habe ich mit Jesper Stechmann eine Ausbildung zum Instruktor abgeschlossen und anschließend mit ihm gemeinsam Kurse gegeben und fortgeschrittene Freitaucher gecoacht. Ich finde Jespers Einstellung zu Wettkämpfen, “Als ich aufhörte mich mit anderen zu messen, fing ich an zu gewinnen!”,  sehr inspirierend. Von Jesper und durch das fortwährende Training konnte ich sehr viel über das Freitauchen und über mich lernen. Mit grosser Vorfreude auf noch unbekannte Herausforderungen und Wettkämpfe in dieser Sportart blicke ich in die Zukunft.

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