Ingo Bartling

Ingo Bartling

Ingo Bartling

Name: Ingo Bartling

Schwimmen und Tauchen waren für mich schon in Kindertagen meine schönsten Beschäftigungen. Leider verlor ich beides in der Teenagerzeit aus den Augen. Andere Dinge waren wichtiger. Dennoch verlor ich nie den Kontakt zum Wasser: Rudern, Wind-Surfen und Segeln standen auf dem Programm.

Meine Umzüge aufgrund des Studiums und Referendariats brachten mich dann schlussendlich in den Norden von München, sodass ich zunächst anfing die Berge zu erobern: Ultratrails und Gleitschirmfliegen standen bzw. stehen auf dem Programm.

Im Jahr 2015 las ich dann leider von Natalja Moltschanowas Tod in der Zeitung. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich nie etwas von der Weltmeisterin gehört, geschweige denn von der Entwicklung im Freitauchen gelesen. Aber dieser Artikel säte einen Samen und im Sommer 2016 absolvierte ich meinen ersten Kurs am Starnberger See. „Coming home“ ist noch untertrieben für das Gefühl, das ich empfand als ich um zum ersten Mal tiefer und länger als jemals zuvor in das Wasser eintauchte. Ich schloss mich daher einer Tauchgruppe an und trainierte nun regelmäßigen. Schnell merkte ich, dass ich neben einer halbwegs anständigen Technik aus Kindertagen auch ein gewisses Talent für das Freitauchen mitbrachte, da ich meist immer weiter und länger unter Wasser blieb als die anderen.

Ich meldete mich schrittweise bei diversen Kursen an, um mir mehr Wissen anzueignen: Doris Hovermann, Andrea Zuccari, Antero Joki, Nik Linder, Branko Petrovic, Heike Schwerdtner teilten mit mir ihr Wissen und mein Verein „freedive Munich“ ermöglicht es mir seit 2018, mein theoretisches Wissen in die Praxis umzusetzen.

Neben regelmäßigem Trockentraining im Fitness-Studio mit Schwerpunkt Cross-Fit und Atem-Training, versuche ich gerade im Sommer regelmäßig an den Starnberger See zu fahren, um nicht nur meine Druckausgleichstechnik zu verbessern, sondern auch meine mentale Stärke zu trainieren. Denn für mich ist Freitauchen vor allem ein Mind-Game bei dem der entspannteste Geist gewinnt, wenn er denn in einem trainierten Körper wohnt.

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