Patrick Thümmler

Patrick Thuemmler

Patrick Thuemmler

Name: Patrick Thümmler

Wie kamst du zum Freitauchen?

Schon als kleines Kind war ich im Urlaub mehr im Wasser am Schnorcheln als and Land. Mit 14 Jahren habe ich dann mit dem Gerätetauchen angefangen und irgendwann auch mitbekommen, dass es Leute gibt, die zum Tauchen keine lüstige Flasche brauchen. Mit der wachsenden Faszination und habe ich dann 2011 aus einer Laune heraus mal ein bischen zum Apnoetauchen recherchiert und festgestellt, dass es ganz in meiner Nähe Kurse dafür gibt. Nach dem ersten
Schnupperkurs kurze Zeit später war ich dann voll im Apnoe Fieber und habe zum Glück auch relativ Zeitig Anschluss an andere Taucher zum regelmäsigen Training gefunden.

Was gefällt dir besonders am Freitauchen?

Das Freitauchen als ganzes vereint für mich viele interessante Eigenschaften und hat wahrscheinlich gerade deshalb immer noch so eine grofle Faszination auf mich.

Apnoe setzt zwar innere Ruhe und Bewusstsein für den eigenen Körper voraus, doch gleichzeitig versetzt es einen beim Tauchen automatisch in das komplett in das hier und jetzt und und spült alles andere Weg. Aus rein physischer Sicht erfordert es nicht nur Kraft und Ausdauer sondern auch jede Menge Flexibilität und Technik was das Training dafür sehr abwechslungsreich macht. Egal was oder wie viel ich auch trainiere, ich werde wohl nie das Gefühl alles zu können, zu wissen und mich nicht noch
in irgendeinem Aspekt gewaltig steigern zun können oder etwas dazu zu lernen. Und trotz alle dem gilt trotzdem irgendwie der Grundsatz: je weniger man es versucht, desto eher schafft man es! Und dann ist da na¸rlich noch die Faszination der Tiefe, das allein und umschlossen sein, die Schwerelosigkeit, der Freefall und das besondere Wohlfühlgefühl in dieser eigentlich so feindlichen Umgebung. Und auch wenn wenn man nicht nach Metern oder Minuten taucht, kann man im See oder Meer wie in
keiner anderen Weise erleben und interagieren.

Was sind deine Lieblingsdisziplinen?

DYN, STA, CWT, FIM, 16x50m – die Mischung macht es aus und jede Disziplin hat für mich seinen eigenen Reiz

An welchen Orten hast du bisher trainiert?

Das meiste Training bei mir im Schwimmbad statt. Darüber hinaus hat mich der Sport zum tauchen schon nach Österreich, die Schweiz, Ägypten und Neuseeland verschlagen.

Was sind seine größten sportlichen Erfolge?
Die liegen hoffentlich noch vor mir!

Wie trainierst du?
Mein Training findet fast ausschliefllich im Pool statt. Meist setzte ich mir ein zeitliches Ziel, zu dem ich „in Form“ sein möchte, wie einen Wettkampf oder einen Tauchurlaub und dann fange ich mit Grundlagentraining an und und steigere mich mehr und mehr Richtung längere Tauchgänge.
Im Sommer verschlägt es mich dann auch regelmäsig an den See, wobei ich das Tieftauchen derzeit noch mehr als Erlebnis und weniger als Disziplin betrachte.

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